EQT plant Einstieg bei der Auskunftei Schufa

EQT plant Einstieg bei der Auskunftei Schufa

BERLIN. Der schwedische Finanzinvestor EQT steht vor dem Einstieg bei Deutschlands größter Wirtschaftsauskunftei, der Schufa.

Der Investor erwirbt von der französischen Großbank Société Générale einen Anteil von knapp zehn Prozent zu einer Bewertung von mehr als zwei Milliarden Euro, wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr. Dazu sei eine exklusive Vereinbarung getroffen worden.

Die Schufa und EQT äußerten sich auf Anfrage nicht. Der Finanzinvestor will in einem weiteren Schritt Anteile von anderen Gesellschaftern kaufen und im besten Fall auf eine Mehrheit an der Auskunftei aufstocken. Dazu führen die Schweden bereits Gespräche mit Vertretern der Deutschen Bank, der Commerzbank und weiteren Firmen aus dem Eigentümerkreis, die sich ebenfalls von ihren Anteilen trennen wollen.

EQT will die Schufa gründlich umbauen. Geplant seien Akquisitionen in Europa, hieß es. Auch könnte das Geschäft mit der Kreditwürdigkeit von Firmen ausgeweitet werden. Zudem plane der Investor, die Schufa mithilfe von Datenschützern transparenter zu machen. So wolle EQT eine bessere Übersicht darüber geben, welche Daten die Auskunftei speichert und wie sie zur Bonitäts-Bewertung beitragen.

 

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